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Jeder Miniporttreiber enthält eine eigene Verwaltungsinformationsbasis (MANAGEMENT Information Base, MIB), ein Informationsblock, in dem der Treiber dynamische Konfigurationsinformationen und statistische Informationen speichert, die eine Verwaltungsentität abfragen oder festlegen kann. Eine Ethernet-Multicast-Adressliste ist ein Beispiel für Konfigurationsinformationen. Die Anzahl der empfangenen Übertragungspakete ist ein Beispiel für statistische Informationen. Jedes Informationselement innerhalb des MIB wird als Objekt bezeichnet. Um auf jedes solche verwaltete Objekt zu verweisen, definiert NDIS einen Objektbezeichner (OID). Wenn eine Verwaltungsentität daher ein bestimmtes verwaltetes Objekt abfragen oder festlegen möchte, muss sie das spezifische OID für dieses Objekt bereitstellen.
Die MIB verfolgt drei Klassen von Objekten nach:
Objekte, die für alle NDIS-Miniporttreiber allgemein sind.
Objekte, die spezifisch für alle NDIS-Miniporttreiber für einen bestimmten mittleren Typ sind, z. B. Ethernet.
Objekte, die für eine bestimmte Anbieterimplementierung spezifisch sind.
Die allgemeinen und obligatorischen medienspezifischen OIDs sind im Abschnitt "Netzwerkreferenz" der WDK-Dokumentation dokumentiert. Die implementierungsspezifischen OIDs für einen bestimmten NIC-Treiber (Network Interface Card) sollten in der Dokumentation aufgeführt und beschrieben werden, die einen bestimmten Miniporttreiber begleitet.
Objekte werden als operative Merkmale (z. B. Multicast-Adressliste) oder Statistiken (z. B. empfangene Broadcast-Pakete) klassifiziert, und sie werden auch als obligatorisch oder optional klassifiziert. Alle betriebstechnischen Eigenschaftenobjekte für allgemeine oder medienspezifische Klassen sind obligatorisch, aber nur einige Statistikobjekte sind obligatorisch. Alle implementierungsspezifischen Objekte werden als obligatorisch klassifiziert.
Weitere Informationen zu OID-Klassifizierungen finden Sie unter NDIS OIDs.